Eine Zutrittskontrollanlage soll Nichtberechtigte fernhalten
und Berechtigte so wenig wie möglich behindern

 

   
Vorteile einer Zutrittskontrollanlage
  • Individuelle Identifizierung über Ausweise, Transponder, Codeeingabe oder Biometrie
  • Benutzer oder Ausweise können sofort im System gesperrt werden
  • Vergabe von zeitlicher und örtlicher Differenzierung nach Berechtigungsprofilen für einzelne Benutzer oder Benutzergruppen
  • Protokollierung berechtigter Zutritte und unberechtigter Zutrittsversuche
  • Alarmierung nach definierten Bedingungen

 

Aufgaben einer Zutrittskontrollzentrale
Identifikation 

Identifikation des Benutzers anhand von Code und/oder Identifikationsmitteln

Entscheidung

Zuordnung der Berechtigungen des Benutzers mit Entscheidung, ob Zutrittswunsch berechtigt ist oder nicht

Steuerung und Überwachung Ausführen und Überwachung der Steuerbefehle und deren korrekte Beendigung sowie Überwachen des Systemzustandes
Meldung und Speicherung

Melden von Ereignissen und Speichern oder Übertragung der Ereignisse

Eigenschutz

Zugriffsschutz, Sabotageschutz und -überwachung

 

Planungshilfe
Raumzonenparameter 

Welche Benutzer oder Benutzergruppen dürfen wohin?

Zeitzonenparameter

Wer darf wann wohin?

Weitere Zutrittsbedingungen

 

 

 

 

 

• Zusätzliche PIN-Eingabe
  Höhere Sicherheit durch geistiges Merkmal

• Biometrische Verifizierung
  Höhere Sicherheit durch ein biometrisches Merkmal

• Mehr-Personen-Zutrittskontrolle (Vier-Augen-Prinzip)
  Zutritt wird nur gewährt, wenn 2 Berechtigte eintreten wollen

• Zutrittswiederholkontrolle / Anti-Passback

• Raumzonenbilanzierung
  Die Anzahl der anwesenden Benutzer innerhalb der Raumzone bzw.
       ihre Namen und Ausweisnummern können abgefragt werden.

• Arbeitszeiterfassung

• Urlaubs- und Feiertagsplanung

Meldung und Speicherung

Melden von Ereignissen und Speichern oder Übertragung der Ereignisse

Eigenschutz

Zugriffsschutz, Sabotageschutz und -überwachung

Vernetzung

Die Zutrittskontrollzentrale kann mit anderen Anlagen wie Video-, Einbruch- oder Brandmeldeanlagen zusammenarbeiten. So lassen sich auch berechtigte Zutritte verweigern, wenn die Einbruchmeldeanlage scharfgeschaltet ist. Bei Brand könnten Fluchtwegetüren automatisch geöffnet werden, während Eintrittswünsche an Brandschutztüren abgelehnt werden. Die Zutrittskontrollzentrale darf niemals die Öffnung der Fluchtwegetüren verhindern, sie darf aber melden, dass die Tür unberechtigt geöffnet wurde. Bei Meldungen unzulässiger Zustände durch das Türmanagement kann eine Videokamera zur ersten Beurteilung aufgeschaltet werden.
Auch die Anbindung an eine Notrufleitstelle ist möglich.
Neben der klassischen Verbindung der Zutrittskontrollzentrale mit organisatorisch-administrativen Systemen zur Zeitwirtschaft, zu Abrechnungssystemen kann auch die Vernetzung mit Heizung, Klima, Lüftung, Licht und mit der Telefonanlage durchgeführt werden. Bei der Zeiterfassung lassen sich die Stammdaten einfach für beide Systeme verwenden, was den Verwaltungs- und Pflegeaufwand reduziert.